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wandern Albanien Berge

Valbona, Theth, Vermosh, Llogara

Gebirge und Wanderungen

Die Albanischen Alpen, auch bekannt als verwunschene Berge, liegen im östlichen Montenegro, westlichen Kosovo und in Nordalbanien. Mit einer Fläche von 2.240 km² und ihrem höchsten Berggipfel Jezerca, welcher 2.694 m über der Adria liegt, dürfen sie sich als höchstes Gebirge im Balkan nennen. Die verkarsteten Steilwände und die tief eingeschnittenen Täler geben dem Gebirge ein alpines Flair.

Zu den drei großen Hochtälern dieser Bergregion gehört das Vermosh-Tal im albanisch- montenegrinischen Grenzgebiet, das Theth- Tal im östlichen Dukagjin und das Valbona- Tal in Malesia e Gjakoves.

Wanderweg in Albanien, Valbona

Es sind großartige und weitgehend unbekannte Wander- und Trekkingziele. In allen Gebieten sind die Wanderwege markiert und in den Orten stehen professionelle örtlicher Führer zur Verfügung. Teilweise beweist sich sogar der ein oder andere der Dorfjugend als ein guter Wegbegleiter.

Wenn sie Ihre Wanderung auf eigene Faust machen wollen, sorgen Sie für ein Erste Hilfe Set oder eine Notapotheke, denn die Bergrettung ist eher schlecht.

Kaffee Pause mit einem Einhemischen Reiseführer

Von Shkodra beginnend geht es 57 km westlich in das Dorf Koman, von dort aus fahren sie mit einer Fähre auf dem Komanstausee flussaufwärts nach Fierze.

Die ca. 2,5 Std. lange Fahrt zählt zu den schönsten Flussfahrten der Welt. Sie bekommen einen wunderbaren Vorgeschmack auf die, von der Zivilisation abgeschnittene Natur und Schönheit. Genießen sie die traumhafte Kulisse!

In der Nähe von Fierze liegt der Ort Bajram Curri, von dort aus fahren Minibusse nach Valbona- Tal, wo sie dann ihre Wanderung über den Valbona-Pass nach Theth starten können


Valbona

Das Valbona Tal gehört zu der Bergregion Malesia e Gjakoves und zählt zu den abgeschiedesten und ärmsten Tälern der Albanischen Alpen. Die Region rundum das Valbona Tal gehört zu den im Jahr 1996 gegründeten Nationalpark Valbona und wird auch das "Wunder der Albanischen Alpen " genannt. Entlang des Valbona Tals und immer wieder auftauchend in dieser Region, fließt der gleichnamige Fluss Valbona. 

Er entspringt einer Karstquelle in Jezerca und mündet bei Fierza in den zum Koman Stausee gestauten Drin. Valbona ist ein sehr beliebter Startpunkt für Wanderer, denn von hier aus haben sie unbegrenzte Möglichkeiten die Naturelle Berglandschaft in all ihrer Schönheit zu erkunden und zu genießen.

wandern in nordalbanien bei Valbonas Tal
Fluss in den bergen von Albanien

Empfehlenswert ist die Wanderung über den Valbona Pass in das Theth Tal.

Der Valbona Pass liegt auf ca. 1812 km Höhe und ist ein Gebirgspfad, welcher die nordalbanischen Dörfer Valbona und Theth miteinander verbindet.

Klare Gebirgsquellen entlang der durchaus gut markierten Strecke sind beliebte Rastplätze. Inmitten der wilden und traumhaften Bergwelt findet man immer wieder kleine Bergseen, Schluchten und Wasserfälle. Aber nicht zu hoch wandern, denn in den höheren Bergregionen leben noch Wölfe, Wildziegen und Bären.


Theth

Das tief eingeschnittene Tal Theth liegt in der östlichen Bergregion Dukagjin und ist umringt von mächtigen, bis zu 2.692 m in den Himmel ragenden Gipfeln. Die rosafarbenen Dolomit-Kalk Spitzen, welche das Dorf umkränzen und die blühenden Lavendelfelder geben einen spektakulären Einblick in die idyllische Bergwelt Albaniens.

Der Theth Nationalpark wurde 1976 gegründet und bietet mit seinen 2.639 Hektar eine riesen Fläche für Wälder aller Art und saftig grünen Wiesenlandschaften. Verstreut und weit auseinander stehend, findet man alte Dorfhäuser aus Naturstein, die von ihren Familien meist nur noch im Sommer bewohnt werden und auch als Übernachtungsmöglichkeit für Wanderer zur Verfügung stehen.

Die Gastfreundschaft ist hier hochgeschrieben, als Gast lebt man einfach und im Einklang mit der Natur. Viele Lebensgewohnheiten haben sich seit Jahrhunderten von Jahren erhalten und die meiste Kost kommt aus eigener Produktion. Jede Familie versorgt sich aus dem eigenen Gemüsegarten oder dem Fluss hinterm Haus.

Sehenswert ist der Blutracheturm (Kulles se Ngujimit), er liegt in der Nähe der Dorfkirche. Der Turm gewährleistete den Männern, die von der Blutrache betroffen waren, sich einzusperren und zu schützen, bis sich die Familien versöhnten.

wandern in Albanien in verlassenen Dörfer
Albanische Alpen, wandern in Theth
Wunderschöner Wasserfall nach Wanderung in Albanien, Tal Theth
Natur und Berge in Theth

Vermosh

Das Vermosh Tal ist ein Teil der Region Kelmend und gehört zur Gemeinde Malesia e Madhe. Es ist das nördlichste Gebiet in den Albanischen Alpen und gehört ebenfalls zu den ärmsten Regionen des Landes. 

Von Shkodra fahren den ganzen Tag über Busse nach Vermosh oder andere Täler, man muss sich allerdings vor Ort nach aktuellen Abfahrtszeiten erkundigen. 

Außerdem kann man sich in Shkodra ein Mietauto nehmen um selbst die Gegend zu erforschen.

Seitwärts des Skutari Sees über Han i Hotit auf der SH20 entlang des Cemi Flusses Richtung Norden über Tamara und Selce nach Vermosh.

Vermosh liegt auf 1.055 m Höhe und ist umgeben von hohen Gebirgsketten. Man erkennt schnell die wunderschöne Landschaft und die schroffe Schönheit der Berge, ebenso wie die unglaubliche Gastfreundschaft der Bergbewohner, bei einem Raki macht die Wanderpause doppelt Spaß.

Das Vermosh Tal eröffnet mit seinen großen Bergweiden, seinen zahlreichen Bergbächen und Wasserfällen einen idealen Ausgangspunkt für eine unvergessliche Wanderung.

Die Brücke von Mess in nord Albanien
Wunderschöne Schluchten und klares Wasser in Vermosh Albanien
Wiese mit Kühe in Nordalbanien, bei Vermosh
Weide und Berg in Albanien Vermosh

Llogara

Wer im Süden Albaniens unterwegs ist, sollte sich das Überqueren des Llogara Passes (1.027 m) nicht entgehen lassen. Es fahren Busse ab Saranda und Vlora zum Nationalpark Llogara.

Auf einer Höhe zwischen 470m und 2.018 m über der Adria, führt die Straße entlang der Ionischen Küste und bietet eine überwältigen Panoramablick auf die Albanische Riviera. Beidseits der Straße beginnt ein Bergwaldgebiet, hauptsächlich bestehend aus Schwarzkiefern, Weißtannen und der seltenen Schlangenhautkiefer. 

Der Nationalpark Llogara ist seit 1966 geschützt und streckt sich auf 1.010 Hektar entlang der Albanischen Riviera. Auf der Passhöhe befinden sich einige Unterkünfte ebenso wie Restaurants, wo sie bei einer stärkenden Mahlzeit wiederholt den fantastischen Ausblick genießen oder sich Informationen über eventuelle Wanderungen im Nationalpark Llogra holen können.
Etwas anspruchsvoller ist die Wanderung auf den Berg Cika der mit einer Höhe von 2.045 m östlich des Llogara Nationalparks herausragt und Ziel für viele aktive Wanderer ist.

Wandern im Süden von Albanien
Starke Kurven in Llogara Pass, im Süden von Albanien
Wunderschöner Ausblick vom Llogara Pass
Nationalpark vom Llogara mit Kiefernwälder