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Strand in der adriatische Küste

Aufführung der 

Gesamtküste

Das Adriatische und Ionische Meer bilden die ca. 316 km lange Küste Albaniens. Aufgrund der ruhigen See und der angenehmen klimatischen Bedingung hat die Vielfältigkeit der albanischen Küste, für jeden etwas anzubieten.

Von feinen hellen Sandstränden bis hin zu Kieselstränden, von versteckten und einsamen Buchten, wie man sie aus dem Bilderbuch kennt bis hin zu steilen Felswänden. Es warten naturgeschützte Lagunen, wunderschöne Flussdeltas, National Parks und bis zu Jahrtausend alte Denkmäler auf sie.

Schüchtern steht sie da, die neue Braut Europas,
heben sie ihren Schleier und lassen Sie sich von ihr faszinieren.


(Nord Küste)

Die Geheimnisse der Adria 

Albanien hat unzählige Buchten, einige große Strandabschnitte, einige kleine noch unberührte Buchten. Sie wollen dem Lärm und Stress der Großstadt entfliehen? Dann sind Sie hier genau richtig, denn es warten atemberaubende Buchten und eine tolle Natur auf Sie.

Die meisten Strände in Albanien sind nur durch eine abenteuerliche Fahrt über eine Schotterpiste zu erreichen, aber es lohnt sich, denn dadurch sind die traumhaften Buchten einsam und verlassen, nicht überlaufen, wie wir es von den europäischen Stränden kennen. Eine Kuh, die plötzlich am Straßenrand steht oder auch die Ziegenherde die Ihren Weg passiert, ist hier keine Seltenheit. Ein schneller Schnappschuss und weiter geht’s. 

Strände

Die Strände der Adria Küste sind aus feinem hellgelben Sand und das Wasser wird nur langsam tiefer. Wie oben beschrieben sind hier die meisten Strände verlassen und unverfälscht.

Strände in Kreis Lezha:

Shengjin und Tale haben einen Küstenabschnitt mit einer Länge von ca. 38 km, hier finden Sie unzählige Hotels und Restaurant. Die beiden Strände sind ruhig, sauber und preiswert. Die Lagunen von Patok und Kanu-Vain bieten eine außergewöhnliche Vielfalt an Tieren und Pflanzen, die zu einer besonderen Biodiversität dienen.

Wenn sie etwas exklusives und Eigenes erleben möchten, empfiehlt sich der Strand "Rana e Hedhun", auf Deutsch, „geworfener Sand“. Das ist unser Insider-Tipp. Traumhafter Strand, nur für sie alleine

Strände im Kreis Durres:

Durres ist die zweitgrößte Stadt Albaniens und dort befindet sich der größte Hafen im Land. Das Angebot an Hotels und Resorts ist hier riesig. Doch die Strände sind hier überfüllt und alles andere als schön. Hotelanlagen und Hochhäuser aus Beton, dicht an einander. Auch falls Bilder vielleicht etwas Anderes versprechen mögen, der Strand in Durres ist nicht zu empfehlen.

Zu empfehlen ist, „Gjiri i Lalzit“, der Strand ist vierzig Minuten von Durres entfernt und die Hotelanlagen sind nach Europäischen Standard gebaut, gute Infrastruktur und alle Normen einbehalten.

Kepi i Rodonit ist unserer nächster Insider-Tipp. Hier lässt sich wunderbar campen, eine traumhafte Bucht und der Natur ganz nah.

Strände in Kreis Kavaja:

Kavaja ist eine kleine Stadt im Westen von Albanien und entlang ihrer 35 km langen Küste befinden sich zahlreiche Dörfer, nach denen auch die Strände benannt sind. Die Strände bestehen aus feinem leicht dunklem Sand und grenzen an Kieferwäldern.

Der größte Strandabschnitt befindet sich in dem Dorf Spille. Bei einer Strandlänge von ca. 8 km und 6-10 Hotels ist der Strand sehr verlassen und bietet eine gute Gelegenheit sich komplett zu erholen. Touristen findet man hier kaum. Manch Einheimische kommen hier her und mieten sich ein kostengünstiges Apartment, um dem alltäglichen Stress zu entfliehen. Von Kavaja nach Spille sind es nur 20 km, aber die Fahrt dauert 40 Minuten. Unser Insider-Tipp: die Bucht von Gjenerali (albanisch plazhi i Gjeneralit) und der Strand von Karpen. Zwei sehr schöne Buchten, welche man auf jeden Fall besuchen sollte, wenn man sich für die Adriaküste interessiert. 

der einsamer Strand von Gjenerali in Kavaja
Strand in im Kreis Durres an der adria Küste
Strand in Albanien, kreis Kavaja

(Süd Küste)

Strände der Ionischen Küste 

Die Ionische Küste auch bekannt als die albanische Riviera beginnt in der Großstadt Vlora und endet in der Weltkulturerbestadt Butrint, ganz im Süden Albaniens. Wegen dem klaren türkisfarbenen Wasser und der schönen Aussichten, welche das bergige Relief anbietet, ist die Riviera eine der attraktivsten Reiseziele Albaniens. 

Wir werden in Vlora anfangen und Sie bis Butrint führen. 

Vlora und Umgebung

(Zvernec-Uji i ftohte-Rradhime-Orikum)

Vlora befindet sich ca. 150 km von Tirana entfernt und ist in ca. 2 Std. mit dem Auto über die Autobahn SH4 und SH8 zu erreichen.  In der Innenstadt, an der Promenade, besteht der Strand aus dunklem Sand und das Wasser ist sehr klar. Der Strand in Vlora ist, wie auch in Durres, von den Einheimischen überlaufen und daher nicht empfehlenswert.

Vlora ist aber ein sehr guter Ausgangpunkt um andere Buchten zu erreichen. Die Hotels sind sehr billig und das Nachtleben sehr aktiv.

Ein Besuch auf der Zvernec Insel ist empfehlenswert, das Byzantinische Kloster Zvernec gebaut im 13. Jahrhundert ist ein Anziehungspunkt für viele Touristen. Die Holzbrücke, die zur Insel führt und das Kloster gelegen auf der Insel umgeben von der Natur ist ein romantischer Anblick.

Entlang der SH8 findet man immer wieder kleine Buchten wie zbs.  „Uji i Ftothe, La Plaia, Radhime Beach“ und das türkisfarbene Wasser lädt zu einer Erfrischung ein.

Es lohnt sich, an verschiedenen Bars eine kurze Café Pause einzulegen um die wunderschöne Aussicht aufs Meer genießen zu können.  

Rradhime und Orikum sind für Albaner bekannte Ziele, man bekommt hier sehr leckeres traditionelles Essen welches unter Oliven- und Orangenbäumen serviert wird.
Ein Aufenthalt über 3 Tage in Vlora und Umgebung wäre nicht nötig. Traumhafte Strände kommen noch! 


Die einsamen Strände der Karaburun Halbinsel

(Ost und West) 

Die Halbinsel Karaburun ist ca 20 km lang und 6 km breit, sie trennt das adriatische vom ionischen Meer und hat traumhafte Buchten anzubieten. 

Ost Karaburun

Ost Karaburun fängt ab der Marinebasis Pashaliman (in der Nähe von Orikum) an, die, nach dem Warschauer Pakt in den 50´ern, der Sowjetunion einige Jahre als Stützpunkt für die Stationierung der U-Boote in der mediterranen See diente.

Auf dem Weg zu den Stränden kann man immer noch die U-Boote sehen und besuchen. Die Strände im Osten von Karaburun können Sie nach einer mühsamen Fahrt über eine enge Schotterpiste erreichen. Der Weg ist nicht asphaltiert und daher verschlägt es selten andere Badegäste hierher. Die Natur ist unberührt und das Wasser glasklar.

West Karaburun

Die Buchten von West Karaburun kann man nur mit einem Boot erreichen. Die abgeschiedenen kleinen Buchten sind einsam und verlassen, selten kommt ein Boot vorbei und bringt ein paar Badegäste.

In den Großstädten Vlora oder Himara sowie in den Stränden von Dhermi und Jale können Sie eine Vereinbarung mit einem Bootsführer treffen, sodass er Sie zur gewünschten Bucht bringt und dann zu einer bestimmten Uhrzeit wieder abholt, gezahlt wird am Ende.

Wanderbegeisterte können hier natürlich auch ihrem Hobby nachgehen, eine Wanderung inmitten einer unberührten traumhaften Natur von Karaburun. 


Himara und Umgebung

(Dhermi-Gjipe-Jala-Llaman-Borsh)

Himara befindet sich ca. 80 km von Vlora entfernt. Und obwohl die Straßen in einem sehr guten Zustand sind, dauert die Fahrt ca. 2,5 Std., denn die SH8 führt Sie auf den Llogara Pass auf einer Höhe von 1027 Metern. Es ist eine kurvige Strecke, doch die Mühe rentiert sich, denn der Panoramablick den man genießt, wenn man auf der Passhöhe angekommen ist, ist atemberaubend. Helle Strände sind zu sehen und das Meer beeindruckt mit seiner türkisenen Farbe. In der Entfernung, hinter dem Dunst ist sogar Korfu zu sehen.

Wer zu Mittag essen möchte, sollte dies vor der Passhöhe tun. In den dichten Wäldern, gibt es mehrere Restaurants, Angestellte stehen meist traditionell bekleidet am Straßenrand und laden zu einem traditionellen Essen ein. Falls Sie jedoch kein Essen geplant haben und nur eine Getränkepause machen wollen, dann sollten Sie dies auf der Passhöhe machen, wo Sie bei einem Café die Aussicht genießen können. 

Die Lage von Himara ist perfekt um die Strände in der Nähe zu erkunden. Das Dorf verfügt über drei kleine Badebuchten und einer übersichtlichen Promenade. Das Angebot an Hotels und Appartements ist groß, sodass man problemlos ein Zimmer zu einem sehr guten Preis findet, auch ohne vorher gebucht zu haben. Appartements für 4 bis 5 Personen kosten ca. 30 € die Nacht. 

Dhermi, Jala, Drymades und Llaman 

Dhermi, Jala, Drymades und Llaman sind die beliebtesten Reiseziele für wohlhabende Einheimische, die Preise hier sind ein bisschen angehoben aber für deutsche Urlauber immer noch preiswert. Direkt am Strand findet man Bars, Beach Clubs, Restaurants und Hotels. Mit einem Cocktail in der Hand lässt sich hier das Leben genießen. Regelmäßig finden hier auch Schaumpartys statt, während angesagte Sommerlieder im Hintergrund ertönen. Es ist nicht der albanische Ballermann, sondern junge gutgekleidete und lebensfrohe Menschen, die hier ihren Spaß haben. Das Motto- sehen und gesehen werden!

Qeparo, Borsh, Bunec und Lukove 

Qeparo, Borsh, Bunec und Lukove sind Urlaubsorte für Familien. Die Hotels sind günstig und ruhig, teilweise in direkter Strandlage doch meist ein bisschen höher in den Dörfern gelegen, sodass man einen ca. 10-minütigen Spaziergang machen muss. Borsh und Bunec haben hier den größten Strandabschnitt, Bars und Restaurants sind auch vorhanden, man kann aber auch in den Märkten der Dörfer frische Bio-Produkte kaufen und diese dann Zuhause zubereiten. Es werden hier überwiegend Apartments vermietet, da diese Orte gerne von Familien besucht werden.

Unsere Empfehlung: Besuchen sie die Bucht von Gjipe !

Gjipe ist eine kleine, einsame Bucht gelegen zwischen Himara und Dhermi. Es lohnt sich, wenn Sie richtig entspannen wollen, denn hier in Gjipe gibt es nichts. Die Bucht ist zwischen zwei Canyons gelegen und die Schlucht bietet sich gut für eine kleine Wanderung an. Es gibt auch einen kleinen Campingplatz, falls Sie hier nächtigen und zum Beispiel den Sonnenuntergang betrachten wollen. Man erreicht Gjipe entweder mit einem Geländewagen über eine sehr beschwerliche und abenteuerliche Fahrt entlang der Schotterpiste, oder man geht zu Fuß, nachdem das Auto am Ende der asphaltierten Straße geparkt wurde. Der Fußmarsch dauert ungefähr 30 Minuten und gewährt schöne Ausblicke aufs weite Meer. Die beste Methode nach Gjipe zu kommen ist jedoch mit dem Boot, von Himara und Dhermi kann man einen Preis mit dem Einheimischen Bootsführer aushandeln, welcher zwischen 15 € und 20 € pro Person liegt. Der Preis gilt für die Hin- und Rückfahrt und bezahlt wird am Ende. Die Fahrt entlang der Küste und deren steilen Felswänden ist traumhaft und immer wieder sind winzige Buchten zu sehen, das Wasser glasklar und wunderschön blau.

Es empfiehlt sich, ein Lunchpacket dabei zu haben, es gibt zwar eine kleine Hütte, in der Getränke und auch Salate angeboten werden, aber diese ist eher dürftig.

Weitere Empfehlung: Der Burg in Porto Palermo, "Follie Marine" in Jala Beach und der Campingplatz "See Turtle" in Drymadhes 


Saranda und Umgebung

(Kakome-Manastir-Pasqyra-Ksamil-Butrint)

Saranda ist die größte Stadt im Süden Albaniens und liegt ca. 300km von Tirana und 30 km von Korfu (Griechenland) entfernt. Es gibt 3 Möglichkeiten nach Saranda zu kommen, entweder man reist den Flughafen Korfu an und überquert die See mit einer 30-minütigen Fährfahrt für ca. 15€, oder man reist von Tirana aus, mit dem Auto über die SH4 von Durres-Fier über Gjirokastra, oder von Tirana nach Vlora über die SH8, den Llogara Pass entlang der Ionischen Küste, welcher auch der beliebteste Weg ist, anlässlich der Panoramablicke.

Saranda ist durch die 2,5 km lange Strandpromenade und das große Angebot an Bars und Restaurants ein großer Magnet für viele Touristen. Entlang der Promenade gibt es einen kleinen Bazar, wo man Schmuck oder das ein oder andere Souvenir erwerben kann. In Saranda gibt es unzählige Hotels. In der Sommersaison kostet ein Zimmer in einem sehr guten Hotel ca. 50€ bis 70€ und man kann einen Balkon mit Meerblick genießen.

Es gibt viele Einheimische die ebenfalls Zimmer vermieten, diese sind wesentlich billiger (15€- 25€ die Nacht) und etwas höher gelegen, so landet man schnell bei einer älteren Dame, der man dann am Morgen beim Gießen ihrer Pflanzen zuschauen kann. Saranda hat einen langen Stadtstrand, in der Saison ist dieser sehr voll und nicht unbedingt attraktiv. Saranda ist aber, wie auch Vlora, ein guter Ausgangspunkt für andere Buchten. 

Lekures Burg

Lekures Burg ist 1554 gebaut worden und liegt auf einen 600 Meter hohen Hügel. Die Burg wurde liebevoll restauriert und dient heute als rustikales Restaurant mit Live Musik und traditionellen Tänzen. Es ist eine Attraktion für viele Besucher, denn bei Nacht hat man einen wunderschönen Blick auf das hellbeleuchtete Saranda. 

Manastiri und Pasqyra Beach

Manastiri und Pasqyra Beach sind wunderschöne Strände die von Saranda sehr gut zu erreichen sind (20min). 

Kakome

Kakome ist eine private Bucht und nicht immer für Besucher zugänglich. Man sollte es dennoch versuchen. Die Straße, die nach Kakome führt, endet nach ca. 10 Minuten vor einer Schranke, dann kommt es auf den Wärter an, ob er gegen eine kleine Aufmerksamkeit für Sie die Schranken öffnet. Ein Besuch dieser Bucht ist sehr lohnenswert, sie ist wunderschön und der Steg, der ins Wasser führt, bietet eine traumhafte Kulisse für das ein oder andere Urlaubsfoto.

Ksamil Inseln

Ksamil Inseln sind leider am Wochenende durch die vielen Einheimischen überfüllt, ein Besuch unter der Woche ist aber auf jeden Fall zu empfehlen. Der weiße feine Sandstrand und das saubere Wasser lässt „Karibik Flair“ aufkommen. 

Butrint

Butrint ist eine 3000 Jahre alte Ruinenstadt. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie in unseren Informationen zu den Altstädten.

Empfehlung: Lekures Burg, Manastiri, Kakome, Pasqyrat Beach! Die Ruinen von Butrinti